Vorstand

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von links nach rechts: Jodock Gleisberg, Berliner Stadtführer (Vorstandsmitglied bis 2013);
Prof. Dr. Peter Ott, Schatzmeister, Hochschullehrer;
Ina von Holly, Vorstandsvorsitzende, Kommunikationsberaterin;
Frank Mückisch, Schriftführer, Bankkaufmann;
Stefan Haddick, Stellv. Vorstandsvorsitzender, Jurist;

 

Hintergrund

Die St. Thomas-Kirche, 1864 bis 1869 erbaut, ist die letzte Magistratskirche Berlins. An ihr lässt sich die kirchliche Entwicklung und die wechselvolle Geschichte Berlins ablesen. Der ehemals größten evangelische Kirchengemeinde in ganz Europa gehören heute nur noch 10 Prozent der Wohnbevölkerung an. St. Thomas ist eine „Kirche auf der Grenze“. Rund um den Mariannenplatz treffen Menschen unterschiedlicher Religionen und Überzeugungen, Menschen mit Ost- und Westlebensgeschichte und Menschen in unterschiedlichen sozialen Situationen aufeinander. Die St. Thomas-Gemeinde, drei Jahrzehnte geteilt durch die unmittelbar hinter der Kirche verlaufende Berliner Mauer, kämpft noch heute, über 20 Jahre nach dem Fall der Mauer, um ihre Wiedervereinigung.
Anziehend wirkt die St. Thomas-Kirche auch auf prominente Persönlichkeiten des öffentlichen und kulturellen Lebens. So sprachen dort zu religiösen und gesellschaftlichen Fragen der Autor Bernhard Schlink, Bischof Wolfgang Huber, die frühere Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Antje Vollmer, der Intendant des Deutschen Theaters Ulrich Khuon und der Theologe Christoph Markschies.

 

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